FSK-Protokoll vom 19. Juni 2012

Datum: 
19. Juni 2012

Protokoll: Julian Gethmann

Beginn: 17:30 Uhr

Ende: 19:30 Uhr

Anwesende:

  • Christoph Baumann, Jonas Jäger (Geo)
  • Fabian Trost (Öffentlichkeit)
  • Felix Stemmer (CIW)
  • Sebastian Männle (Mach)
  • Alexander Forsch (Archi)
  • Julian Gethmann, Philipp Rudo (Physik)
  • Phliipp Rudo, Tobias Bölz, Claus Gawel (UStA)
  • Julian Bruns (InWi)
  • Erik Pescara (InWi/Info)
  • Tobias Bölz (Info)
  • Thomas Deubel, Sebastian Muntean, Jürgen Walter (RCDS)
  • Amanda Bruchmann (GeistSoz)
  • Nicholas Heyd-Hansen (ChemBio)
  • Christian Steinhart (Mathe)
  • Claus Gawel (BauIng)

UStA-Bericht

  • Die Beteiligung der Fachschaften zu den fzs-Fragebögen, die im UStA-Wiki ausgefüllt werden sollten, waren immernoch sehr mager. Deshalb werden nächste Woche die Fragen in der FSK gestellt und abgestimmt.
  • Letztes Wochenende war eine Zivilklauseltagung hier am KIT. Selbige wurde recht rege besucht.
  • Das aktuelle UMag ist leider immer noch nicht fertig.
  • Es gab (im UStA) und gibt (im StuPa) eine Diskussion zu einem Tweet von Hanna Wenk, der andere UStis beleidigt.
  • Tobias Bölz dankt für die Rückmeldungen zur Stellungnahme der Studierendenvertretung im Rahmen der Systemakkreditierung.
  • Der UStA hat eine Pressemitteilung zum Verlust des Exzellenz-Status (im Rahmen der Exzellenzinitiative) des KIT veröffentlicht, auf welche die Presse mit etlichen Presseanfragen reagierte.
  • Es wird ein Gespräch des UStA mit Präsidium bzgl. der einzusparenden Gelder organisiert.
  • Gespräch mit StuWe ergab zur Brandbegehung folgendes Ergebnis: Der UStA-Thekenraum wird demnächst umgebaut
  • Am Donnerstag um 19:00 Uhr findet im Redtenbacher-HS eine Podiumsdiskussion zur Verfassten Studierendenschaft (VS) statt, die die Fachschaften fleißig bewerben und besuchen sollen.
  • In zwei Wochen ist Unifest. Daraus ergeben sich noch folgende Aufgaben: (Helfer-)Bewerben und Helfen.
    • Eine Woche zuvor veranstalltet das AKK eine Promotion-Woche.
  • Senat: Christan Zimpelmann ist zur Zeit beurlaubt und darf deshalb laut hiesiger Wahlleitung nicht gewählt werden, laut MWK jedoch schon, da seine Amtsperiode erst anfängt wenn er wieder immatrikuliert ist.
  • Änderung am Verfasste-Studierendenschafts-Gesetz: Der VS-Vorstand darf von der Pflicht, einen Beauftragter für den Haushalt haben zu müssen mit MWK-Genehmigung befreit werden, jedoch wird es für uns wahrscheinlich keinen triftigen Grund geben.
  • Senatskomissionen werden neu besetzt. Hierfür sollen in den Fachschaften nach Anwärtern gefragt werden, sowie die aktuelle Mitglieder ermutigt werden, erneut zu kandidieren. Bei Interesse kann über die Mailinglisten oder im UStA weiteres erfragt werden. Eventuell folgen bald Informationen zu den Gremien auf den UStA-Webseiten.

Senats-Bericht

  • Der dezentrale Anteil der Qualitätssicherungsmittel (QuaSi-Mittel oder QSM) werden nach einem neuen Verteilungsschlüssel auf die Fakultäten verteilt.
  • Es findet eine Diskussion zum Verlust des Exzellenz-Status statt, wobei leider noch keine konkreten Zahlen oder Pläne seitens des KIT vorliegen.
    • Es fehlen rund 20 Mio. €, die bereits eingeplant waren.
    • Herr Umbach hat sich im Senat versprochen und von „20000 Studierende und fast 10000 Menschen“ gesprochen. :D
    • Die Bewertungen der Exzellenzinitiative waren relativ streng.
    • Das Institut für Technikzukünfte soll trotzdem gegründet werden. Die dafür benötigten Gelder müssen irgendwoher anders herkommen. Das Institut für Technikfolgenabschätzung (ITAS) soll umgebaut werden und u. U. mit 1-2 Jura-Professoren ausgestattet werden. Auch sollen in dem Institut Ethik und Philosophie abgedeckt werden. Näheres wird im Zukunftkonzept II behandelt.
    • Das House of Participation (HoP) soll, wenn möglich, durch das Land getragen werden. Das HoP soll Partizipationsprozesse, z. B. technische Realisierung von Bürgerbeteiligung, erforschen.
  • Eine Ombudsperson für ethische Leitlinien wurde benannt.
  • Eine Ethikkommission wurde eingesetzt, wobei teilweise noch Personen fehlen.
  • Zum House of Participation:
    • Es besthet aus 3 WiWi- und 2 GeistSoz-Professoren
    • Tobias Bölz fragt an, ob es offiziell in der FSK und im StuPa vorgestellt wird.
  • Es muss einen Struktur- und Entwicklungsplan erstellt werden, wobei das Thema jedoch noch nicht sinnvoll und vollständig behandelt wurde.
  • Eine Professur für öffentliches Recht mit Regulierungsrecht wurde disskutiert. Hierbei trat die Frage auf, warum diese zu GeistSoz und nicht zur Informatik zählt, wo zur Zeit die Juristen beheimatet sind. Die studentischen Vertreter in der Berufungskommission sind wahrscheinlich durch GeistSoz-Studenten zu besetzen.
  • Die Findungskomission zu Vizepräsident (VP) Lehre wird sich demnächst konstituieren, wobei zu diesem Thema im Senat wenig Elan zu spüren ist. Die Besetzung findet also eher „Anfang“ nächsten Jahres statt.
  • Prof. Hippler ist potentiell länger als bis Juli für das KIT zuständig, da seine Vertragsauflösung zur Zeit hängt.
  • Es gibt immernoch keinen zwischenzeitlicher Ersatz für Prof. Becker als Chief Higher Education Officer (CHEO).
  • Die Begehung im Rahmen der Systemakkreditierung sorgt zur Verschiebung des Betriebsausflugs der Beschäftigten des KIT.
  • Der Studiengang „Utilities and Waste – Sustainable Processing“ wird abgeschafft, bzw. es wird, mangels Teilnehmern, keine Verlängerung beantragt.
  • Der Vorschlag für den Landeslehrpreis , eine ETEC-Vorlesung, wurde von der Senatskomission Studium und Lehre (SKSL) abgesegnet.
  • Ein neues Mittelverteilungsmodell wurde vorgestellt und das Präsidium hat es bereits beschlossen. Die Verteilung findet nach „Dienstleistungsverschlüsselung“ (Anzahl der Studis * ECTS-Punkte prozentual für Fakultäten) statt. D. h. die Mathe-Fakultät bekommt deutlich mehr, ETEC, Maschinenbau und Informatik deutlich weniger.
    • Eine Überprüfung findet im Herbst, wieder mit der Einbeziehung der Fakultäten, im Gegensatz zu diesem mal, statt.
  • Es gab einen Eilentscheid des Präsidiums zur Vergabe der Deutschlandstipendien, der dem bisherigen Senatsbeschluss entgegensteht. Die Komission, die über Verteilung entscheidet, benötige angeblich professorale Mehrheit. Die Studienkommission, die bisher das Vorbild für die Verteilung zuständig war, hat aber auch keine professorale Mehrheit!
  • Es wird eine KIT-Stiftung gegründet. Rund 2 Mio. € existieren bereits als Startkapital.

RCDS-PM

  • Stand der Dinge zu einer Pressemitteilung des RCDS zur Abschaffung der Studiengebühren und Einführung der Qualitätssicherungsmittel aus Sicht der FSK:
    • Die in der PM angesprochenen Kürzungen gab es, jedoch fanden sie vor Einführung der QuaSi-Mittel statt und hatten nichts mit der Abschaffung der Studiengebühren zu tun (Technische Mechanik 1 (TM1) Tutorien wurden gekürzt, aber aufgrund der allgemeinen Kürzungen des Präsidiums). Es gab sogar eine Steigerung der Tutorienanzahl seit Einführung der QuaSi-Mittel, da durch Umverteilung eine bessere Ausgangslage geschaffen wurde.
    • In der PM wurde also die Kausalität in Bezug auf TM1 verletzt.
    • Es gab seitens des RCDS keine Vorankündigung o. ä. und bei den meisten Fachschaften wurden die QuaSi-Mittel eher als Positivum aufgefasst und die PM schockte diese.
  • Stand der Dinge aus Sicht des RCDS:
    • Insgesamt gibt es weniger QuaSi-Mittel, als es Studiengebühren gab.
    • Eigentlich sollte lediglich kritisiert werden, dass die Mittel nicht zu 100 % ersetzen wurden und dass die Grundfinanzierung nicht ausreicht.
    • Fundamentalkritik an QuaSi-Mitteln und Lob der Studiengebühren wurde von der Presse eingefügt und vom RCDS lediglich nicht vehement bekämpft, um die Veröffentlichung der PM nicht zu gefährden.
    • Ein Mitglied des Informatik-Fakultätsrats hat Informationen über Kürzung (wg. einer Umverteilung) an den RCDS gemeldet. Der Bezug auf Fakultätsräte bezieht sich ausschließlich auf diese Quelle.
    • Die QuaSi-Mittel hängen noch im KIT fest, was jedoch hier nicht Punkt der Diskussion ist. Diese Tatsach wurde vom RCDS nicht frühzeitig erkannt und dementsprechend in PM vernachlässigt.
    • Die PM hatte intern drei bis vier Wochen Vorlauf gehabt, weshalb der aktueller Stand nicht berücksichtigt wurde.
    • Die PM sollte in Stuttgart ankommen, weshalb die Erwähnung der Studiengebühren fahrlässig in die PM eingebaut wurde.
    • Die Rückmeldungen der Studierenden, u. a. der zitierten Geos, die über die Sekretariate und nicht über Fachschaften angesprochen wurden, waren veraltet. Zu dem Zeitpunkt, als sie getätigt wurden, war noch nicht klar, dass die noch nicht ausgeschütteten 50 % der Mittel im Sommer ausgeschüttet werden würden.
  • Tipps an den RCDS: Fachschaften anfragen, um Informationen zur Sicht der Studis verschiedener Fakultäten und auch bzgl. der Informationen aus studentisch besetzten Gremien zu bekommen.

Chemie-Bibliothek

  • Die Gelder des HoC (zentrale Mittel für die Schreibwerkstatt) werden für die Chemie-Bibliothek verwendet.
  • Bis Ende des Jahres bleibt die Biliothek gewohnt lange (bis 19:00 Uhr) geöffnet.
  • Die Diskussionsrunde am Donnerstag 14:00 Uhr war erfolgreich und interessant.

FS-Berichte:

Geo:

  • Das Fußballtournier und Fakfest liefen gut.
  • Ein neuer Grill wurde angschaft.
  • Haben auch andere Fachschaften eine Google-Campus-Community-Management-Mail bekommen?

GeistSoz:

  • Am Donnerstag findet das Sommerfest statt.

Mach/CIW:

  • Im Studiengang MWT haben nur noch acht TM1 bestanden, sodass weniger als 10 das Semester überstehen werden.
  • Es gab eine Zweitsemester-Infoveranstaltung zum Anwerben von Fachschaftlern.
  • Zur Internationalisierung: Eine Strategiekommission Internationales wird eingerichtet (In und Out für Studis soll zusammen mit Fachschaften kooridiniert werden). Hierzu wurde die Fachschaft Mach/CIW angefragt.
    • Deshalb wird eine Mail verschickt, auf die sich interessierte Fachschaftler melden können, um entsprechend mitzuwirken und Strategien zu entwickeln.
  • Im Maschinenbau gibt es im 6. Semester eine Prüfung, die erst nach dem 1. Oktober regulär statt findet. Somit kann der Master nicht regulär im 7. Semester angefangen werden!
    • Angeblich geht dieses bei ETEC und InWi schon in ähnlichen Konstellationen.
    • Ansosnsten wäre der Studiengang über die Regelstudienzeitsbestimmungen angreifbar.
    • In der Mathematik sind Prüfungen unter Vorbehalt ablegbar.
  • Nach schlechten Klausuren werden in Zukunft Gespräche mit den Dozenten geführt.
  • Bei CIW wird das Deutschlandsipendium ohne studentische Vertreter vergeben (siehe Befangenheitsdiskussion der letzen paar FSKen). Stattdessen werden Doktoranden die FS-Plätze besetzen.

Mathe/Info:

  • Erik (InWi) und Chris (Mathe) sind neue FSK-Vertreter.

Chemie:

  • Es fand keine Sitzung wegen Besetzung der Fachbibliothek statt.

InWi:

  • Die InWis vermissen ein InWi-Banner, das auf dem WiWiSo verloren ging.

ETEC

  • Man wird der Anwesenheit von Mittelgebern bei der Vergabe der Deutschlandstipendien zustimmen. Das Thema wird morgen im Fakultätsrat behandelt. Falls sich herausstellen sollte, dass sie großen Einfluss nehmen wollen, wird man aber wahrscheinlich wieder dagegen sein.

StuSer.de

  • Das Projekt StuSer.de lebt noch.
  • In frühestens 1-2 Monaten werden Fachschaften implementiert sein.

HoC-Gremien

  • MachCIW: Falls es keinen zweiten Platz gibt, soll eine Beschwerde ans StuPa gerichtet werden. Es soll jedoch kein Einspruch gegen die Entsendung des StuPa-Abgeordneten statt finden.
  • Die Fachschaft Physik begrüßt einen zweiten Platz, würde jedoch auch keinen Einspruch gegen nur eine Entsendung des StuPa einreichen wollen.
    • Jens Senger (Physik) steht als weiterer Kandidate zur Verfügung.
  • Die Wahl wird nächste Woche durchgeführt, damit diese Woche noch in den Fachschaften darüber geredet werden kann!

EUCOR-Treffen (Claus Gawel und Stefan Mitzinger):

  • 5 Unis teilen sich 130 k€.
  • Es waren Vertreter der Universitäten in Straßburg, Mulhouse, der LAK, bzw. Freiburg i.B. (Laura), des KIT und Basel da.
  • Die EUCOR-Satzung ist nicht korrekt.
  • Das nächstes Treffen findet im Herbst in Straßburg statt.
  • Die Uni Basel ist sehr aktiv im Bezug auf das EUCOR-Programm und fördert u. a. mit ähnlichen Mobilitätszulagen, wie sie bei Erasmus üblich sind.
  • Es gibt eine Sommer-Uni Interdisziplinäres Bio-Tech-Dings, in der Naturrisiken und Technische Risiken am Oberrhein diskutiert werden.
    • Bisher haben sich 12 von 20 Mindestteilnehmern beworben.
    • Claus schickt hierzu einen Link herrum.
  • Nähere Infos können bei Claus erfragt werden.

FSK-Sportfest

  • Es gibt wenige Anmeldungen
  • MachCIW sponsort Kohle
  • Treffen um 12:00 Uhr

Nachtrag: Medien in der Lehre

Niklas Horstmann und Matthias Mayr sind Mitglied eines Unterauschusses des IV-A, bei dem es grob gesagt um Medien in der Lehre geht.

Um den beiden eine Arbeitsgrundlage zu geben, wird man heute im StuPa einen Antrag einbringen und darüber diskutieren. Es ist aber geplant, die Abstimmung zu verschieben und in der nächsten Sitzung Änderungsanträge aufzunehmen.

Man will mit dem Tagesordnungspunkt eine allgemeine Positionierung erreichen.

Dazu will man auch die Fachschaften einbinden. Weswegen wir euch bitten, eure Position und eure Meinung in der nächsten Woche kund zu tun. Des Weiteren wäre es wünschenswert, wenn sich auch einige Fachschaftsvertreter in die Diskussion im StuPa einbringen. Zur Erinnerung: Jeder hat im StuPa Rederecht und Fachschaftssprecher sogar Antragsrecht.

Anbei der aktuelle Antrag:

Antrag von Niklas Horstmann und Matthias Mayr

Die Studierendenschaft am KIT begrüßt grundsätzlich die Erweiterung der traditionellen Lehre durch neue Medien wie z.B. Lernplattformen oder Vorlesungsaufzeichnungen.

Die Studierendenschaft fordert, dass zur Bekanntmachung verschiedener neuer Lehrmethoden seitens des KIT eine Übersicht erstellt wird, mit der sich interessierte Dozierende informieren können.

Sie fordert weiter, dass von Seiten des KITs aufbereitete Informationen über die Rechtslage zur Verfügung gestellt werden.

Die Studierendenschaft fordert, dass Konzepte zur erweiterten Lehrevaluation erarbeitet werden, damit z.B. auch Veranstaltungen, die per Video übertragen werden, sinnvoll evaluirt werden können.

Es wird weiterhin gefordert, dass eine medienbezogene Strategie für das KIT entwickelt wird, in der auch absehbare Trends eingeschätzt und berücksichtigt werden.

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Begründung der einzelnen Teile:

Allgemeine Position.

Bisher fehlt eine guten Übersicht über neue Lehrmethoden wie z.B. Visualizer, Videoübertragung, etc. Wir gehen davon aus, dass viele Dozierende gar nicht wissen, welche Dienstleisungen am KIT angeboten werden können. Seitens des Auschusses ist geplant, dass hierfür eine Website erstellt wird. Im Antrag ist das Medium der Bekanntmachung aber explizit ausgelassen, da z.B. auch eine Wiki oder eine Broschüre möglich ist.

Informationen zur Rechtslage sind notwendig um Hürden abzubauen.

Bei der Lehrevaluation ist explizit ein Arbeitsauftrag für Konzepte erteilt, da noch nicht klar ist, ob eine solche Evaluation möglich und erwünscht ist. Eine genaue Position kann bei Fertigstellung eines Konzepts erfolgen.

Die Entwicklung einer medienbezogene Strategie soll Aufgabe des Ausschusses werden.

Es gibt des Weiteren schon zwei Änderungsanträge, die eine Vereinheitlichung der E-Learning Plattformen und einen Ausbau der Vorlesungsaufzeichnungen fordern.