Engagement in der Studierendenschaft

Dank Bologna-Reform und Bachelor-Studiengängen, die mehr an Schule als an Universität erinnern, ist das leider keine Selbstverständlichkeit mehr, dass das Studium als eigener Lebensabschnitt aufgefasst wird und nicht nur als Durchgangsstation ins Berufsleben, etwas, das man möglichst schnell hinter sich bringen möchte. Wir möchten euch auffordern: Nutzt die Möglichkeiten, auch Interessen jenseits des eigentlichen Fachstudiums nachzugehen. Und vor allem: Nutzt die Angebote der Studierendenschaft!

Den ersten Kontakt mit dem, was alles hier am KIT von Studierenden für Studierende angeboten wird, hattet ihr wahrscheinlich in der Orientierungsphase. Jedes Jahr organisieren die Fachschaften – je nach Fachschaft – ein paar Tage bis zwei Wochen mehr oder weniger ein Rund-um-die-Uhr-Programm, um die Studienanfänger mit Informationen zu versorgen, ihnen Uni und Stadt zu zeigen. Und vor allem, um einen Rahmen zu bieten, um Kommilitonen kennen zu lernen. Es mag vielleicht möglich sein, ein Studium alleine durchzuziehen -- gemeinsam in der Gruppe mit Freunden ist es aber deutlich einfacher und vor allem deutlich angenehmer.

Die Fachschaften organisieren nicht nur die O-Phase. Sie sind auch der erster Ansprechpartner im Studium. Bei Fragen zum Studiengang und zu Prüfungen können sie euch weiterhelfen. Die Fachschaft vertritt euch in den Gremien der Fakultät und sorgt so dafür, dass die Studiengänge auch wirklich studierbar sind. Aber das ist lange nicht alles, was die Fachschaft tut. Spieleabende, Sportturnier, Fachschaftsfeste und vieles andere mehr. Das Ganze lebt natürlich davon, dass sich Leute einbringen. Wenn ihr mitmachen wollt, schaut einfach mal auf einen Kaffee bei eurer Fachschaft vorbei.

Auch beim AStA als KIT-weite Studierendenvertretung freuen wir uns über neue Gesichter. Dass nicht jeder gleich ein Referat übernehmen möchte, ist klar. Es gibt aber auch viele kleine Möglichkeiten, sich einzubringen. Z.B. beim Ventil, dem Magazin des AStA: Hier geben wir allen, die über aktuelle Entwicklungen aus der Bundespolitik, über das letzte Fest der Fachschaft, übers Seife machen oder über sonst irgendwas interessante schreiben die Möglichkeit ihren Artikel zu veröffentlichen. Oder beim Unifest, der größten rein ehrenamtlich organisierten Veranstaltung in der Region: Jede und jeder, die bzw. der eine Schicht beim Aufbau oder am Bierstand übernimmt, hilft dabei mit, dass eine solche Veranstaltung überhaupt machbar ist.

Neben AStA und Fachschaften gibt es am KIT inzwischen rund 100 Hochschulgruppen, Tendenz weiter steigend. Sie decken die unterschiedlichsten Bereiche ab: Von den politischen Hochschulgruppen, die im Studierendenparlament vertreten sind, über Entwicklungshilfe, Einsatz für Menschenrechte, Hilfe für Kinder, Theater, studentischen Unternehmensberatung bis hin zu Party. Und alle freuen sich darüber, wenn Leute mitmachen wollen. Das selbe gilt natürlich auch für AKK und Z10, die Studierendenzentren auf und in der Nähe des Campus.

Macht mit! Bringt euch ein! AStA, Fachschaften, Hochschulgruppen – das ist alles auch, was ihr draus macht.

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